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Mentales Fitnesscenter

Der Weg des Selbst-Entwicklers beginnt mit einer Entscheidung: Was auch kommen mag, ich werde daran wachsen. Wollen auch Sie diese Entscheidung treffen? Diese 4 Werkzeuge helfen Ihnen, Ihr Leben aktiv selbst zu gestalten.

Das Leben kann durch verschiedene Brillen betrachtet werden. Ob als Jammertal, das es zu durchschreiten gilt, oder als Selbstbedienungsladen, der nur für uns ganz persönlich geöffnet ist – das kommt auf unsere innere Haltung an. Aber die Perspektive eines "Selbst-Entwicklers" ist anders: Er lässt sich nicht von negativen Ereignissen verbittern oder niederdrücken, sondern er begreift sie als einen unabänderlichen Teil des Lebens. Er sieht sich nicht in der Position des Ohnmächtigen, sondern in der des aktiv Gestaltenden.

Der Weg des Selbst-Entwicklers beginnt mit einer Entscheidung:
Was auch kommen mag, ich nehme mir vor, daran zu wachsen und jede Situation als eine Trainingseinheit innerhalb meines mentalen Fitnesscenters zu betrachten. Wollen auch Sie diese Entscheidung treffen? Diese vier Werkzeuge helfen Ihnen, die Brille des Selbst-Entwicklers aufzusetzen.

1. Selbst-Bewusstheit

"Mist, warum muss ausgerechnet mir das passieren!". Diesen Satz hat vermutlich jeder schon mal gesagt oder gedacht. Wird ein Mensch mit Problemen oder unangenehmen Situationen konfrontiert, dann reagiert er automatisch mit Ärger und Verzagtheit. Wollen wir aber konstruktiver mit Herausforderungen umgehen, müssen wir uns das bewusst vornehmen und uns diesen Entschluss immer wieder vor Augen führen. So wird die Entscheidung zum Selbst-Entwickler zu einer inneren Verpflichtung.

2. Selbst-Verantwortung

Sich bewusstmachen, dass man zu 100% selbst für das verantwortlich ist, was man tut – das heißt Selbst-Verantwortung. Oft sehen wir uns in einer Opferrolle: Ich muss zur Arbeit, ich muss auf mein Kind aufpassen – ich muss dies, ich muss jenes. Fast so, als würde eine fremde Macht über unser Leben walten. Was wir dagegen tun können? "Ich muss" durch "Ich will" ersetzen! Ich will zur Arbeit, weil es die Arbeitsstelle ist, die ich mir ausgesucht habe. Ich will mich um meine Kinder kümmern, weil ich mit ihnen leben will (und nicht zur Adoption freigeben will). Alles, was wir tun, ist unsere eigene Entscheidung: Wo ich bin, will ich sein.

3. Selbst-Vertrauen

Wer sich selbst nichts zutraut, dem trauen auch andere wenig zu. Das wirkt sich wiederum negativ auf die Selbstachtung aus. Aber wie können wir diesen Teufelskreis durchbrechen? Indem wir bewusst Selbstvertrauen aufbauen. Dazu muss man nur eines tun: sich Dinge vornehmen, die man auch wirklich umsetzt, ganz nach dem Motto "Walk the Talk" (Dt.: Tue das, was du sagst). Dabei sollte man sich kleine, realistische Ziele setzen. Statt "Ich besteige den Mount-Everest" reicht es völlig aus, sich das Ziel zu setzen "Heute nehme ich die Treppen und nicht den Fahrstuhl". Setzt man diese kleinen Ziele um, lernt man, sich selbst zu vertrauen. Dann kann man die Messlatte nach und nach höher legen.

4. Selbst-Überwindung

Widerstand vermeiden, Abweisungen möglichst aus dem Weg gehen – das ist unser übliches Reaktionsschema. Besser ist es aber, sich dem Widerstand zu stellen und sich vorab eine gute Antwort oder Gegenstrategie einfallen lassen. Wer eine Tanzpartnerin auffordern möchte und eine Abfuhr erhält, kann entweder wie ein begossener Pudel davonschleichen, oder aber einen würdevollen und freundlichen Eindruck hinterlassen: "Schade, ich hätte gerne mit dir getanzt. Vielleicht ein anderes Mal". Na, was ist besser? Dies gilt natürlich bei jeder menschlichen Begegnung, ob nun geschäftlich oder privat. Wichtig ist es also, seinen Drang zum Ausweichen zu überwinden und einer Situation bewusst und mit Würde zu begegnen.

Wenn Sie noch mehr über das Konzept des Selbstentwicklers für Ihr Leben erfahren möchten, dann bietet sich die Chance dazu im Online-Kurs »Persönlichkeit: Ihr Weg zu beruflichem und privatem Erfolg«. ZEIT-Akademie-Dozent Jens Corssen ist kognitiver Verhaltenstherapeut, psychologischer Berater, Coach und Autor. Der Diplom-Psychologe gilt als Spezialist für mentale Selbstführung und berät Führungskräfte aus den Bereichen Wirtschaft und Medien.

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In diesem Praxisseminar liefert Ihnen Diplom-Psychologe Jens Corssen konkrete Anleitungen, wie Sie Ihre psychische Widerstandsfähigkeit stärken.

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