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Bücher für die Welt von morgen - Macht
Was Sie heute lesen sollten, um morgen noch mitreden zu können
Mit Dr. Anna von Rath und Katharina Raabe
Videokurs mit 14 Kapiteln, 98 Minuten
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Bücher für die Welt von morgen - Macht

Was Sie heute lesen sollten, um morgen noch mitreden zu können
Mit Dr. Anna von Rath und Katharina Raabe
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Das lernen Sie in diesem Kurs

Inhalt

Bücher über Macht ermächtigen

In diesem Video-Kurs mit der Expertin für postkoloniale Literatur Dr. Anna von Rath werden verschiedene literarische Werke analysiert, die sich mit den Themen Macht und Gerechtigkeit auseinandersetzen. Bei den Büchern über Macht handelt es sich um folgende kuratierte ...

... Literaturempfehlungen der Dozentin:

Zuflucht in der Gemeinschaft: Heinrich Heines weniger bekannter Roman »Der Rabbi von Bacherach« thematisiert die historisch gewachsenen Strukturen des Antisemitismus und bleibt auch heute relevant. Schreiben als Selbstermächtigung: Hedwig Dohms »Werde, die du bist« aus dem Jahr 1894 ist ein wichtiger Prosatext, der die Schwierigkeiten von Frauen in der Literatur aufzeigt. Hedwig Dohm war eine der wenigen Frauen unter den Schriftsteller*innen des 19. Jahrhunderts. Humor für Gerechtigkeit: »Aufzeichnungen eines Krokodils«, Qiu Miaojins Debütroman von 1994, behandelt das Gefühl des Andersseins und der Homosexualität in Taiwan, wo gleichgeschlechtliche Beziehungen damals unter Strafe standen. Schreiben gegen das Vergessen: Der Roman »Nachleben« des tansanischen Schriftstellers Abdulrazak Gurnah thematisiert die deutsche Kolonialgeschichte und beschreibt das Leben in Deutsch-Ostafrika von 1900 bis in die 1960er-Jahre. Literatur für die Demokratie: Mario Vargas Llosas »Harte Jahre« beleuchtet globale Machtverhältnisse und zeigt anhand der USA und Guatemala, wie mächtige Nationen schwächere Länder durch Geld und Propaganda destabilisieren.

Exkurs Osteuropa: eine faszinierende Einführung

Osteuropäische Literatur bietet intensive Auseinandersetzungen mit Machtstrukturen, die durch Bildung, Arbeit und Gesetzgebung den Alltag und die Psyche der Menschen prägen. Die Macht des Erzählens: Péter Nádas’ »Buch der Erinnerung« erforscht verschiedene Facetten von Macht im stalinistischen Budapest und Ostberlin, einschließlich politischer Macht, Macht des Begehrens und der Gefühle sowie der sadistischen Macht in persönlichen Beziehungen. Reisen und Erforschen: »Der Osten« von Andrzej Stasiuk ist eine Enzyklopädie des Reisens und Erkundens, die sich mit der Faszination und Macht des Ostens auseinandersetzt

Autorinnen-Gespräch über Macht mit Katja Petrowskaja

Abschließend spricht die engagierte Lektorin für osteuropäische Literaturen, Katharina Raabe, mit der ausgezeichneten Autorin Katja Petrowskaja über das Thema Macht in der Literatur. Der gesamte Kurs bietet einen tiefen Einblick in die komplexen Beziehungen zwischen Macht und Literatur und zeigt, wie diese Werke historische und aktuelle Machtstrukturen reflektieren und hinterfragen.

Im übersichtlich gestalteten E-Book zum Download können Sie Ihr neues Wissen durch das Nachlesen noch festigen. Hier finden Sie auch eine umfangreiche Literaturliste. Und wenn Sie noch mehr Lust auf Literatur haben, dann lassen Sie sich auch zu den Themenbereichen LiebeIdentität und Natur in unserer Kursreihe »Bücher für die Welt von morgen« inspirieren.

14 Kapitel, 98 Minuten

Kapitel

01

Intro

Literatur ist ein Band, das Menschen verbindet. Sie lässt uns in verschiedene Lebenswelten eintauchen, weckt Empathie, ruft Emotionen hervor und bietet zugleich Unterhaltung. Erzählungen und Geschichten vermitteln Wissen und ermöglichen es uns, die Welt aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. In einer komplexen Welt dient Literatur als Wegweiser, indem sie menschliche Gefühle und Bedürfnisse so ausdrückt, dass ihre Botschaften wirklich Gehör finden. Die großen Themen des Lebens wie Identität, Liebe, Natur – oder eben Macht und Gerechtigkeit – bewegen uns oft. In unserer fortlaufenden Kursreihe »Bücher für die Welt von morgen« widmen wir uns diesen essenziellen Themen, da sie für uns Menschen zeitlos relevant sind. Literatur ist ein Band, das Menschen verbindet. Sie lässt uns in verschiedene Lebenswelten eintauchen, weckt Empathie, ruft Emotionen hervor und bietet zugleich Unterhaltung. Erzählungen und Geschichten vermitteln Wissen und ermöglichen es uns, die Welt aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. In einer komplexen Welt dient Literatur als Wegweiser, indem sie menschliche Gefühle und Bedürfnisse so ausdrückt, dass ihre Botschaften wirklich Gehör finden. Die großen Themen des Lebens wie Identität, Liebe, Natur – oder eben Macht und Gerechtigkeit – bewegen uns oft. In unserer fortlaufenden Kursreihe »Bücher für die Welt von morgen« widmen wir uns diesen essenziellen Themen, da sie für uns Menschen zeitlos relevant sind.
02

Bücher für die Welt von morgen - Macht

Mit den ausgewählten Werken »Der Rabbi von Bacherach« von Heinrich Heine, »Werde, die du bist« von Hedwig Dohm, »Aufzeichnungen eines Krokodils« von Qiu Miaojin, »Nachleben« von Abdulrazak Gurnah, »Harte Jahre« von Mario Vargas Llosa, »Buch der Erinnerung« von Péter Nádas und »Der Osten« von Andrzej Stasiuk befassen wir uns aus vielfältigen Perspektiven mit den Fragen um Macht und Gerechtigkeit. In dieser Folge erfahren Sie, wie wir mit Literatur darüber nachdenken können – heute und auch morgen noch. Mit den ausgewählten Werken »Der Rabbi von Bacherach« von Heinrich Heine, »Werde, die du bist« von Hedwig Dohm, »Aufzeichnungen eines Krokodils« von Qiu Miaojin, »Nachleben« von Abdulrazak Gurnah, »Harte Jahre« von Mario Vargas Llosa, »Buch der Erinnerung« von Péter Nádas und »Der Osten« von Andrzej Stasiuk befassen wir uns aus vielfältigen Perspektiven mit den Fragen um Macht und Gerechtigkeit. In dieser Folge erfahren Sie, wie wir mit Literatur darüber nachdenken können – heute und auch morgen noch.
03

Reflexion

04

Zuflucht in der Gemeinschaft finden - Heinrich Heine »Der Rabbi von Bacherach«

Heinrich Heine gilt als einer der bedeutendsten Autoren des 19. Jahrhunderts. Sein Roman »Der Rabbi von Bacherach« ist jedoch weniger bekannt. Heine schrieb den Text bereits in den 1820er-Jahren, veröffentlichte ihn aber erst 1840 als unvollendetes Fragment. Trotzdem ist dieser Text heute sehr relevant für die Auseinandersetzung mit den historisch gewachsenen Strukturen des Antisemitismus. Heinrich Heine gilt als einer der bedeutendsten Autoren des 19. Jahrhunderts. Sein Roman »Der Rabbi von Bacherach« ist jedoch weniger bekannt. Heine schrieb den Text bereits in den 1820er-Jahren, veröffentlichte ihn aber erst 1840 als unvollendetes Fragment. Trotzdem ist dieser Text heute sehr relevant für die Auseinandersetzung mit den historisch gewachsenen Strukturen des Antisemitismus.
05

Reflexion

06

Schreiben als Form der Selbstermächtigung - Hedwig Dohm »Werde, die du bist«

Auch heute stehen im Deutschunterricht oft männliche Autoren des 19. Jahrhunderts auf dem Lehrplan, wie Heinrich Heine, Theodor Fontane oder Friedrich Schiller. Tatsächlich haben im 19. Jahrhundert auch deutlich weniger Frauen geschrieben – oder durften schreiben. Die wenigen Schriftstellerinnen, die es gab, hatten es schwerer, Sichtbarkeit und Anerkennung zu erlangen. Mit dem folgenden Werk wird deshalb eine wichtige Schriftstellerin dieser Zeit vorgestellt: Hedwig Dohm. »Werde, die du bist« ist einer von Hedwig Dohms ersten Prosatexten und erschien 1894. Auch heute stehen im Deutschunterricht oft männliche Autoren des 19. Jahrhunderts auf dem Lehrplan, wie Heinrich Heine, Theodor Fontane oder Friedrich Schiller. Tatsächlich haben im 19. Jahrhundert auch deutlich weniger Frauen geschrieben – oder durften schreiben. Die wenigen Schriftstellerinnen, die es gab, hatten es schwerer, Sichtbarkeit und Anerkennung zu erlangen. Mit dem folgenden Werk wird deshalb eine wichtige Schriftstellerin dieser Zeit vorgestellt: Hedwig Dohm. »Werde, die du bist« ist einer von Hedwig Dohms ersten Prosatexten und erschien 1894.
07

Reflexion

08

Humor als Mittel für mehr Gerechtigkeit - Qiu Miaojin »Aufzeichnungen eines Krokodils«

Bei diesem Werk handelt es sich um Qiu Miaojins Debütroman aus dem Jahr 1994. Er thematisiert das Gefühl des Andersseins und sexuelle Beziehungen zu Frauen. Die Autorin schrieb diesen autobiografischen Roman im Alter von nur 23 Jahren. Trotz der beginnenden Demokratisierung in den 1980er-Jahren stand Homosexualität in Taiwan weiterhin unter Strafe. Die queere Szene, die Qiu Miaojin an einer Elite-Universität in Taipeh darstellt, war somit regelrecht verboten. Bei diesem Werk handelt es sich um Qiu Miaojins Debütroman aus dem Jahr 1994. Er thematisiert das Gefühl des Andersseins und sexuelle Beziehungen zu Frauen. Die Autorin schrieb diesen autobiografischen Roman im Alter von nur 23 Jahren. Trotz der beginnenden Demokratisierung in den 1980er-Jahren stand Homosexualität in Taiwan weiterhin unter Strafe. Die queere Szene, die Qiu Miaojin an einer Elite-Universität in Taipeh darstellt, war somit regelrecht verboten.
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Reflexion

10

Schreiben gegen das Vergessen - Abdulrazak Gurnah »Nachleben«

Dieses Buch thematisiert eine weitere Facette von Macht und Gerechtigkeit: Es geht um die deutsche Kolonialgeschichte. In der Literatur ist sie stark unterrepräsentiert und findet nur langsam Eintritt in die deutsche Erinnerungskultur. Der tansanische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah gehört zu den wenigen Autoren, die sich kritisch mit der deutschen Kolonialgeschichte auseinandersetzen und beschreibt in »Nachleben« die Lebenswege verschiedener Figuren im Deutsch-besetzten Ostafrika von 1900 bis in die 1960er-Jahre. Dieses Buch thematisiert eine weitere Facette von Macht und Gerechtigkeit: Es geht um die deutsche Kolonialgeschichte. In der Literatur ist sie stark unterrepräsentiert und findet nur langsam Eintritt in die deutsche Erinnerungskultur. Der tansanische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah gehört zu den wenigen Autoren, die sich kritisch mit der deutschen Kolonialgeschichte auseinandersetzen und beschreibt in »Nachleben« die Lebenswege verschiedener Figuren im Deutsch-besetzten Ostafrika von 1900 bis in die 1960er-Jahre.
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Reflexion

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Literatur für die Demokratie - Mario Vargas Llosa »Harte Jahre«

Der historische Roman »Harte Jahre« des peruanischen Autors und Literaturnobelpreisträgers Mario Vargas Llosa beleuchtet globale Machtverhältnisse, die das Streben nach einer gerechten Demokratie zunichtemachen. Der Roman zeigt, wie eine mächtige Nation eine weniger mächtige mithilfe von Geld und Propaganda destabilisieren kann und wie sie dabei rücksichtslos ihre eigenen Interessen durchsetzt. In diesem Buch geht es um die USA und Guatemala. Der historische Roman »Harte Jahre« des peruanischen Autors und Literaturnobelpreisträgers Mario Vargas Llosa beleuchtet globale Machtverhältnisse, die das Streben nach einer gerechten Demokratie zunichtemachen. Der Roman zeigt, wie eine mächtige Nation eine weniger mächtige mithilfe von Geld und Propaganda destabilisieren kann und wie sie dabei rücksichtslos ihre eigenen Interessen durchsetzt. In diesem Buch geht es um die USA und Guatemala.
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Reflexion

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Auf den Punkt

Literatur hilft uns dabei, Fragen zu stellen und einen Perspektivwechsel zu vollziehen – auch beim Blick auf die Begriffe Macht und Gerechtigkeit. Literatur hilft uns dabei, Fragen zu stellen und einen Perspektivwechsel zu vollziehen – auch beim Blick auf die Begriffe Macht und Gerechtigkeit.
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Exkurs Osteuropa: Einführung

Der Blick in die osteuropäische Literatur lohnt sich besonders in Bezug auf das Thema Macht. Die Literatur aus diesen Regionen beschäftigt sich intensiv mit der allgegenwärtigen Macht, die durch Bildung, Schule, Arbeitswelt sowie Gesetze, Normen und Vorschriften in den Alltag und die Seelen der Menschen eingedrungen ist. Dieses Thema bietet ein unendlich fruchtbares Feld für die literarische Arbeit. Der Blick in die osteuropäische Literatur lohnt sich besonders in Bezug auf das Thema Macht. Die Literatur aus diesen Regionen beschäftigt sich intensiv mit der allgegenwärtigen Macht, die durch Bildung, Schule, Arbeitswelt sowie Gesetze, Normen und Vorschriften in den Alltag und die Seelen der Menschen eingedrungen ist. Dieses Thema bietet ein unendlich fruchtbares Feld für die literarische Arbeit.
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Die Macht des Erzählens - Péter Nádas »Buch der Erinnerung«

Das Buch erforscht verschiedene Facetten von Macht auf mehreren Ebenen. Es taucht in das stalinistische Budapest der 1950er Jahre und das Ostberlin der frühen 1970er Jahre ein, wo die totalitäre Staatsmacht herrscht. Dabei wird nicht nur die politische Macht thematisiert, sondern auch die Macht des Begehrens und der Gefühle, die gegen gesellschaftliche Normen ankämpfen, insbesondere durch ein homosexuelles Paar. Es beleuchtet auch die Macht des Einzelnen, der sadistisch über seine engsten Beziehungen herrscht und schließlich betont das Buch die Macht des Erzählens als zentrales Element. Das Buch erforscht verschiedene Facetten von Macht auf mehreren Ebenen. Es taucht in das stalinistische Budapest der 1950er Jahre und das Ostberlin der frühen 1970er Jahre ein, wo die totalitäre Staatsmacht herrscht. Dabei wird nicht nur die politische Macht thematisiert, sondern auch die Macht des Begehrens und der Gefühle, die gegen gesellschaftliche Normen ankämpfen, insbesondere durch ein homosexuelles Paar. Es beleuchtet auch die Macht des Einzelnen, der sadistisch über seine engsten Beziehungen herrscht und schließlich betont das Buch die Macht des Erzählens als zentrales Element.
17

Reflexion

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Reisen und erforschen - Andrzej Stasiuk »Der Osten«

Bei diesem Buch weist schon der Titel darauf hin, dass es sich mit dem Thema Macht beschäftigt. Der Osten, der Andrzej Stasiuk ein Leben lang gefesselt und geprägt hat, findet in diesem Werk die Gestalt, die er immer gesucht hat. Es ist dabei vielmehr eine umfassende Enzyklopädie des Reisens und des Erkundens, als ein Roman. Bei diesem Buch weist schon der Titel darauf hin, dass es sich mit dem Thema Macht beschäftigt. Der Osten, der Andrzej Stasiuk ein Leben lang gefesselt und geprägt hat, findet in diesem Werk die Gestalt, die er immer gesucht hat. Es ist dabei vielmehr eine umfassende Enzyklopädie des Reisens und des Erkundens, als ein Roman.
19

Reflexion

20

Im Gespräch mit der Autorin Katja Petrowskaja

21

Outro

Literatur hat die Fähigkeit, weit über die reinen Buchseiten hinauszureichen. Am Thema Macht haben wir gesehen, wie uns Texte anregen, berühren und den eigenen Horizont erweitern können. Wenn Ihre Lust auf Literatur nun geweckt ist, dann lassen Sie sich auch zu unseren weiteren Themen in der Kursreihe »Bücher für die Welt von morgen« inspirieren. Literatur hat die Fähigkeit, weit über die reinen Buchseiten hinauszureichen. Am Thema Macht haben wir gesehen, wie uns Texte anregen, berühren und den eigenen Horizont erweitern können. Wenn Ihre Lust auf Literatur nun geweckt ist, dann lassen Sie sich auch zu unseren weiteren Themen in der Kursreihe »Bücher für die Welt von morgen« inspirieren.
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Abspann

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Über unsere Dozent*innen

Dr. Anna von Rath
Präsentiert von 

Dr. Anna von Rath

lebt in Berlin, wo sie als freiberufliche Autorin, Übersetzerin und Diversity-Trainerin arbeitet. Sie ist Mitgründerin von poco.lit., einer Online-Plattform für postkoloniale Literatur im weitesten Sinne und hat an der Universität Potsdam gelehrt und promoviert. In ihren Veröffentlichungen beschäftigt sie sich mit Afropolitismus, der deutschen Kolonialgeschichte und diskriminierungskritischer Sprache. Neben diesen Tätigkeiten hat sie zahlreiche Projekte kuratiert und koordiniert, beispielsweise einen Audioguide für postkoloniale Stadtführungen durch Potsdam.

Fotocredit: Ben Böhm
Katharina Raabe
Exkurs präsentiert von 

Katharina Raabe

ist Lektorin für osteuropäische Literaturen im Suhrkamp Verlag und lebt in Berlin. Sie studierte Musik, Musikwissenschaft und Philosophie in Hannover und Berlin. Von 1993 bis 2000 arbeitete sie als literarische Lektorin bei Rowohlt Berlin und wechselte im Jahr 2000 zum Suhrkamp Verlag, um dort den Ausbau des osteuropäischen Programms zu verantworten und voranzutreiben. Sie betreut u. a. Autor*innen wie Juri Andruchowytsch, Andrzej Stasiuk und Katja Petrowskaja. Darüber hinaus initiiert sie auch immer wieder Publikationen zum Zeitgeschehen in Osteuropa. Für ihre engagierte Förderung und Verbreitung der osteuropäischen Literatur in Deutschland erhielt sie 2022 das Bundesverdienstkreuz.

Fotocredit: Ben Böhm
Katja Petrowskaja
Im Interview mit

Katja Petrowskaja

Katja Petrowskaja wurde in Kiew geboren und lebt heute in Berlin und Tbilissi. Sie studierte in Tartu, und Moskau Literaturwissenschaft und ist als Journalistin für verschiedene deutsche Medien tätig. Ihr literarisches Debüt »Vielleicht Esther« (2014) wurde in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt sie zahlreiche weitere Auszeichnungen, wie beispielsweise den Gustav-Regler-Preis im Jahr 2023 und den Menschenrechtspreis im Jahr 2022.

Fotocredit: Chihiro Otsuka

Trailer

Ein Blick in den Kurs

Der Kurs besteht aus Kapiteln im Videoformat. Hier finden Sie einige Ausschnitte aus dem Kurs.

Bücher für die Welt von morgen - Macht Begleitbuch
Das E-Book zum Kurs

Nutzen Sie die Möglichkeit, das E-Book »Bücher für die Welt von morgen – Macht« zum Online-Kurs als PDF herunterzuladen. Hier finden Sie alle Kernaussagen, weitere Buchempfehlungen sowie Reflexionen des Kurses mit Dr. Anna von Rath, Katharina Raabe und Katja Petrowskaja übersichtlich und kompakt gestaltet. Das Cover wurde von Matthias Holz illustriert. 

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C. Reichle
Es ist beeindruckend, wie die Autoren Macht in komplizierten Prozessen erleben und beschreiben. Ich selbst fühle mich mitten drin in ähnlichen Prozessen. Ich finde dafür leider noch keine Worte.
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