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Finanzen

Zahlen Sie zu viel? 3 Geld-sparen-Tipps vom Experten

Unser tägliches Leben kostet Geld – das ist unvermeidbar. Trotzdem gibt es einige Bereiche, in denen Sie sparen könnten. Der Verbraucher-Journalist Hermann-Josef Tenhagen erklärt, wie Sie Ihre monatlichen Kosten effizient reduzieren können.
Euroscheine in zwei Händen

Morgens vor der Arbeit noch schnell die aktuelle Tageszeitung am Kiosk kaufen, in der Mittagspause mit den Kolleg*innen zur Lieblingspizzeria, zwischendurch ein Latte Macchiato hier und da – und abends mit der Familie ins Kino oder auf einen Drink mit Freund*innen in eine Bar. Solche schönen Tage können richtig teuer werden. Deshalb ist es sinnvoll, an anderen Stellen zu sparen.  
Hermann-Josef Tenhagen ist Journalist und Chefredakteur der unabhängigen Webseite »Finanztip«. Im ZEIT Akademie Video-Kurs »Das Einmaleins für Finanzen« erklärt er, worauf es beim Umgang mit Geld ankommt und welche Kosten einfach vermieden werden können.  

1. Handy-Vertrag aktualisieren 

Ist Ihr Handyvertrag schon älter als 5 Jahre? Ehemals kostete eine Mobilfunk-Flatrate häufig noch über 50 Euro im Monat. Heute bezahlt man nur noch einen Bruchteil davon. Überprüfen Sie deshalb dringend Ihren Handyvertrag! Sollte dieser in die Jahre gekommen sein, können Sie ihn bei Vertragsende ganz einfach per Online-Portal wechseln. Sollte Ihr aktueller Vertrag noch eine längere Laufzeit besitzen, empfiehlt Experte Tenhagen trotzdem direkt zu kündigen. Häufig erhalte man dann nämlich günstigere Angebote vom gleichen Anbieter, zu denen man problemlos wechseln könne.  

2. Nebenkosten überprüfen  

Wer mietet, erhält einmal im Jahr eine Nebenkostenabrechnung mit Angaben zum Wasserverbrauch, den Heizkosten, der Hausmeistergebühr und Ähnlichem. Kontrollieren Sie Ihre Nebenkostenabrechnung unbedingt genau! Etwa 50 Prozent aller Abrechnungen enthalten Fehler, die sich negativ für Sie auswirken können. Vergleichen Sie die aktuelle Abrechnung also am besten mit Dokumenten aus den letzten Jahren und Musterrechnungen Ihrer Stadt, um unnötige Mehrkosten zu vermeiden. 

3. Auto überdenken 

Um von A nach B zu kommen gibt es viele Möglichkeiten. Das Auto ist dabei die beliebteste, leider aber auch die teuerste Option. Kosten entstehen beispielsweise für Reparaturen, Benzin oder Versicherungen. Falls Sie in einer Großstadt wohnen und weniger als 5.000 Kilometer jährlich zurücklegen, wäre Car-Sharing eine kostensparende Alternative für Sie. Ist man auf ein eigenes Auto angewiesen – etwa, weil man auf dem Land lebt – empfiehlt Hermann-Josef Tenhagen Tank-Apps, um mit günstigerem Benzin bis zu 240 Euro im Jahr einzusparen. 

Wie Sie das gesparte Geld investieren können? Erfahren Sie im ZEIT Akademie Kurs »Das Einmaleins für Finanzen« außerdem, wie Sie Geld passend anlegen können, ab wann sich der Kauf eines Eigenheims lohnt und auf welche Weise man das eigene Vermögen am besten hinterlässt.  

ZEIT AKADEMIE

Das Einmaleins für Finanzen

Der Videokurs erklärt, wie Sie persönliche Kosten einsparen können und sinnvoll investieren.

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