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3 Lerntipps für Ihren Arbeitsalltag

Sie möchten sich gerne weiterbilden im Job, doch Ihnen fehlt ganz einfach die Zeit dafür? Dann sollten Sie unbedingt diese drei Lerntipps für Ihren Arbeitsalltag kennenlernen. Eins ist klar: So wird es auch bei Ihnen klappen mit der täglichen Lerndosis.
Illustration von einem Kopf mit Gehirn

Arbeiten und lernen – das geht zusammen. Und beides muss auch vereinbar sein, denn künftig geht das Eine gar nicht mehr ohne das Andere. Auch in Ihrem Arbeitsumfeld gibt es täglich Neuerungen. Und es wird auch kontinuierlich immer wieder technische und inhaltliche Weiterentwicklungen geben, denn unser Arbeitskosmos verändert sich rasant. Jede*r Mitarbeiter*in sollte offen dafür sein, sich weiterzubilden und auch einen Sinn darin sehen. Für Ihr Wissens-Update benötigen Sie gute Lernmethoden, das richtige Mindset – und noch ein paar kleine Kniffe, die Ihnen erheblich das Leben und Lernen erleichtern können.

Regel 1: Zeitfenster schaffen

Sie haben Lust auf Lernen? Dann machen Sie das Lernen zur alltäglichen Routine. So bauen Sie Basiswissen auf. Oft hört man folgende Aussagen:

»Wie soll das gehen? Dafür habe ich nun wirklich keine Zeit!«

»Eigentlich habe ich nie Zeit für Weiterbildung, ich schaffe ja so schon kaum mein Arbeitspensum.«

Geht es Ihnen genauso? Probieren Sie, das aktiv zu ändern. Überlegen Sie, zu welcher Tageszeit Sie besonders aufnahmefähig sind und versuchen Sie, hier kleine Zeitfenster für Ihre Lerneinheit im Arbeitsalltag fest einzuplanen. Das ist eine nötige Investition, die in jeder Hierarchieebene umgesetzt werden kann. Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitenden und kommunizieren Ihre festen Lernzeiten im Tagesablauf.

Regel 2: Über den Lernstoff im Unternehmen sprechen

Es gibt keine Lern-Hierarchie. Egal, ob Sie als Führungskraft agieren, ob Sie Teams managen oder als Fachkraft arbeiten – alle Kolleg*innen sollten sich darauf einstellen, regelmäßig Wissensaufnahmen in den Berufsalltag zu integrieren. Umso besser, wenn Sie punktuell Ihren eigenen Lernstoff auch im Team durchsprechen und thematisieren. Wenn Diskussionen darüber entstehen, dann wird das neue Wissen durch triggernde Emotionen in den Gesprächen noch stärker im Gehirn verankert. Und wenn Sie Ihren Lernstoff einer Kollegin oder Ihrer Teamleitung vortragen, merken Sie bereits, ob Sie das Thema schon ausreichend verstanden haben. Sie könnten sich anschließend auch selbst testen, ob das neue Wissen schon ausreichend verankert ist. Das steigert erwiesenermaßen die Effekte des Lernens extrem.

Regel 3: Regelmäßig trainieren und Etappenziele setzen

Frischer Input für das Gehirn tut jedem Menschen gut, doch niemand kann einen ganzen Themenkomplex auf einmal abspeichern. Wie beim Sport oder in anderen Lebensbereichen lernen wir in kleinen Einheiten am besten. Es ist ratsam, kurz (beispielsweise 15 Minuten täglich), aber oft und regelmäßig zu lernen. Das Schlafen und Träumen zwischen den täglichen kurzen Lerneinheiten ist unverzichtbar, um neue Informationen zu verarbeiten und zu speichern. Die Synapsen im Gehirn wachsen sogar beim Schlafen. Setzen Sie sich kleine Etappenziele. Beim Erreichen dieser fixierten Ziele dürfen Sie mit Stolz zurückschauen und sich dafür eine Belohnung gönnen.

Fazit – 3 Lerntipps für den Arbeitsalltag auf den Punkt:

  • • tägliche, kleine Lerneinheiten institutionalisieren
  • • sich über den Lernstoff im Kollegium austauschen
  • • abwechselnd regelmäßig lernen und ausreichend schlafen

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