Herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Wir bemühen uns, Ihre Frage so schnell wie möglich zu beantworten und werden Sie im Falle einer Veröffentlichung erneut kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
Das Team der ZEIT Akademie
Gesamt
0,00 €
Inkl. MwSt., ggf.
zzgl. Versandkosten
Man hört immer wieder, dass bei Bewerbungen ohne Foto mehr Frauen eingestellt werden, auch Prof. Förster spricht dieses Phänomen an. Die Optik wirkt sich also aus auf die wahrgenommene Kompetenz. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Bewerbung mit Foto in anderen Ländern, wie beispielsweise Kanada, längst abgeschafft wurde. Gibt es eine kulturelle Erklärung dafür, dass wir in Deutschland an der Bebilderung festhalten? Oder ist dies einfach nur eine Frage der Zeit? – K. Siegele am 21.1.2013
Bei den blinden Bewerbungen, auf die Förster sich bezieht, wurden alle persönlichen Daten einschließlich des Namens verschleiert, sodass die Arbeitgeber wirklich nichts über Herkunft, Geschlecht, Alter und Aussehen erfuhren. Unter diesen Bedingungen stieg die Chance von Frauen und Angehörigen einer Minderheit, zu einem Gespräch eingeladen zu werden. Diese Voraussetzungen lassen sich im Alltag kaum herstellen – selbst wenn der Bewerber auf ein Foto verzichtet, verrät zumindest der Name das Geschlecht. Nichtsdestotrotz wird diskutiert, ob Bewerbungsfotos Personaler beeinflussen und möglicherweise zu Diskriminierungen verleiten.
[mehr ...]Für Teilnehmer: Stellen Sie hier Ihre Fragen zum Seminar oder lesen Sie, was andere Teilnehmer wissen möchten. Folgende Seminare stehen zur Auswahl:
In Lektion 7 werden Gewaltfilme deren Auswirkungen auf das Verhalten behandelt. Ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Jugendliche, die gewaltsame Computerspiele spielen, aggressives Verhalten entwickeln? Oder worauf kommt es bei der letztendlichen Umsetzung des gelernten Verhaltens an? – E. Schwegler am 21.1.2013
Die entscheidende Frage stellt die Psychologin Maria von Salisch in einem Interview mit ZEIT Online: „Bei den gewalthaltigen Spielen stellt sich die Frage nach Henne oder Ei. Also: Sind es die Spiele, die die Kinder gewalttätig machen, oder sind es die bereits aggressiven Kinder, die bevorzugt zu diesen Spielen greifen?“ Maria von Salisch hat untersucht, wie Computerspiele bei Kindern wirken. Dazu begleitete sie die 8- bis 12-Jährigen über einen Zeitraum von drei Jahren. Das Ergebnis: Eine Zunahme von Aggressivität durch den Gebrauch von gewalthaltigen Spielen konnte bei den untersuchten Kindern nicht festgestellt werden.
[mehr ...]Herr Prof. Förster spricht davon, dass wir Entscheidungen, nachdem sie gefällt sind, grundsätzlich positiver beurteilen als zuvor. Wie kommt es dann, dass wir im Rückblick oft Dinge bereuen und gerne rückgängig machen würden? Was muss passieren, damit wir unsere Entscheidung überdenken? – S. Gerlach am 19.1.2013
Wenn wir Entscheidungen treffen, stehen uns oft nicht alle notwendigen Informationen zur Verfügung. Deshalb bedienen wir uns verschiedener Modelle, um die Komplexität der Entscheidung zu reduzieren. Diese Vorgehensweise funktioniert in der Regel gut – wenn wir eine schlechte Entscheidung getroffen haben, bemerken wir es oft gar nicht. Erst wenn wir wirklich die unvernünftigste Alternative gewählt haben und dies bemerken, setzt Bedauern ein.
[mehr ...]