Akademie-Brief PHILOSOPHIE

Moralphilosophie

31. März 2011

Liebe Akademie-Teilnehmer,

im neuen ZEIT Akademie-Brief Philosophie informieren wir Sie mit aktuellen Artikeln rund um die Themen des Philosophie-Seminars und sind gespannt auf Ihre Meinung zu unserer heutigen Umfrage.

Ihr
Matthias Naß
Wissenschaftlicher Leiter der ZEIT Akademie

Aktuell: Moralphilosophie

Im ZEIT Akademie-Seminar Philosophie hat Prof. Nida-Rümelin die Menschenwürde als Kern einer global wirksamen Ethik präsentiert. Andere Philosophen setzen demgegenüber auf ein strikt an den Folgen einer Handlung orientiertes Modell moralischen Überlegens.

Ein Streitgespräch mit dem Moralphilosophen Peter Singer, der ungeteilten Reichtum für böse hält – Foltern und Töten jedoch nicht immer: Lesen Sie den Beitrag "Ist Luxus unmoralisch?" auf ZEIT ONLINE.

[Zum Artikel...]

Literatur zum Thema

Peter Singer: Praktische Ethik. 2. Auflage. Reclam, Ditzingen 1994.

Julian Nida-Rümelin: Kritik des Konsequentialismus. 2. Auflage. Oldenbourg, München 1995.

Michael Quante: Einführung in die Allgemeine Ethik. 3. Auflage. WBG, Darmstadt 2008.

Expertenforum: Im Dialog mit dem Experten

Frage:
Warum ist die Einführung in die Praktische Philosophie geeignet, mir den Einstieg in die Philosophie zu erleichtern bzw. mein vorhandenes Interesse zu steigern?

Antwort:
„Die praktische Philosophie beschäftigt sich mit dem Menschen als einem handelnden Lebewesen und nimmt dessen Frage ,Was soll ich tun?' als ihren Ausgangspunkt. Hierunter fällt etwa sowohl das Problem des richtigen Umgangs mit anderen Menschen als auch die Frage nach dem guten Handeln als solchem. Hinzu treten Reflexionen über die hierfür grundlegenden Begriffe der Handlung, des Wertes oder der Freiheit.“

Die ausführliche Antwort finden Sie im ZEIT Akademie Expertenforum.

Umfrage: Was sagen Sie?

Kann eine auf Menschenwürde und Menschenrechten aufbauende Ethik unsere im Alltag getroffenen Entscheidungen plausibel nachzeichnen? Steht nicht doch das Vermindern von Leid und das Schaffen größtmöglicher Zufriedenheit im Zentrum moralischen Tuns?
Ja, denn während der Begriff der Menschenwürde vage bleibt, wird niemand das Vorhandensein von Leid in dieser Welt abstreiten.
21%
Nein, denn alleine mit der Menschenwürde als Grundlage können wir absolute Pflichten wie das Folterverbot sichern.
29%
Die Maximierung von Zufriedenheit kann ein Leitprinzip für Handlungen sein, ist jedoch keine Basis für unsere Wertvorstellungen.
51%
Gesamtstimmen: 87

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