Liebe Akademie-Teilnehmer,
ich freue mich, Ihnen heute die erste Ausgabe des ZEIT Akademie-Briefs zum Thema Ökonomie präsentieren zu können. Von nun an halten wir Sie mit Hinweisen auf aktuelle ZEIT-Artikel, ergänzenden Informationen und Umfragen rund um das Ökonomie-Seminar von Prof. Pohl auf dem Laufenden.
Ihr
Matthias Naß
Wissenschaftlicher Leiter der ZEIT Akademie
Aktuell: Globalisierung
Globalisierung bedeutet die Verschmelzung nationaler Märkte zu einem globalen Binnenmarkt, heißt es im ZEIT Akademie-Seminar Ökonomie. Ökonomen sagen, das schafft Wohlstand. Kritiker bemängeln, dass die Globalisierung Arbeitsplätze vernichtet und Ungerechtigkeiten verursacht. Auch der Globalisierungsexperte David Held, Professor an der London School of Economics, kritisiert im Interview mit der ZEIT, dass soziale Gerechtigkeit immer mehr an Bedeutung verliert.
Lesen Sie dazu ganz aktuell den Artikel "Das Band ist zerrissen" auf ZEIT ONLINE
[Zum Artikel...]
Expertenforum: Im Dialog mit dem Experten
Frage:
Sie haben gezeigt, dass es im Zuge der Globalisierung durch freien Kapitalverkehr zu einer Kapitalverlagerung hin zu hohen Zinsen kommt, in Ihrem Modell nach Tiefland. Wieso kommt es durch das Anwachsen des Kapitalstocks und damit der Produktivität in Tiefland nicht nur zu einer Verlagerung, sondern steigt der Wohlstand insgesamt überproportional?
Antwort:
„Dass die Weltproduktion, und damit der ‚Weltwohlstand‘, durch diese Verlagerung zunimmt, liegt an der folgenden Überlegung: Wir Volkswirte gehen davon aus, dass die zusätzliche Wertschöpfung, die durch einen größeren Kapitalstock möglich ist, immer kleiner wird, je größer der Kapitalstock bereits ist. Wir nennen das abnehmende Grenzproduktivität.“
Die ausführliche Antwort finden Sie im ZEIT Akademie Expertenforum.

