Akademie-Brief ÖKONOMIE

Euro-Krise

19. Mai 2011

Liebe Akademie-Teilnehmer,

im neuen ZEIT Akademie-Brief Ökonomie informieren wir Sie mit aktuellen Artikeln rund um die Themen des Ökonomie-Seminars und sind gespannt auf Ihre Meinung zu unserer heutigen Umfrage.

Ihr
Matthias Naß
Wissenschaftlicher Leiter der ZEIT Akademie

Aktuell: Euro-Krise

Immer wieder müssen die Finanzminister in diesen Tagen nach Brüssel eilen, um neue Hilfsmaßnahmen für Griechenland, Portugal und Irland zu beschließen. Dabei sind sie in einer Zwickmühle: Schießen die reichen Länder weitere Milliarden zu, geraten vielleicht auch sie in Schlagseite und bringen zudem die eigene Bevölkerung in Rage.

Verlangt man von den überschuldeten Staaten weitere Sparrunden, würgt man ihre Wirtschaft ab und verschärft die Krise weiter. Und macht man einen Schuldenschnitt, indem man aufgenommene Kredite einfach nicht zurückzahlt, wird das Misstrauen der Märkte so groß, dass kein Finanzminister mehr günstige Kredite bekommt. Die große Hoffnung ist, dass die EU aus der Krise hinauswächst. Erste Anzeichen gibt es: So wuchs die griechische Wirtschaft im ersten Quartal deutlich.

Lesen Sie dazu aktuelle Artikel aus ZEIT und Handelsblatt:

Helmut Schmidt in DIE ZEIT: ...aber die Währung ist gut
Handelsblatt: Es gibt ein Leben nach dem Tod

Literatur zum Thema

"Weltkrieg der Währungen"
Daniel D. Eckert
Finanzbuch Verlag, 2010.

"Makroökonomie"
Olivier Blanchard und Gerhard Illing
Pearson Studium, 2009.

Expertenforum: Im Dialog mit den Experten

Frage:
Wird der EU-Rettungsschirm nicht über kurz oder lang den wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenbruch aller Mitgliedsländer zur Folge haben? Wie könnte ein Verstoß gegen die gemeinsamen EU-Spielregeln geahndet werden?

Antwort:
"Es ist nicht gesagt, dass der Rettungsschirm für die Geberländer im Endeffekt ein Minusgeschäft ist. Schließlich gehören die in Schieflage geratenen EU-Länder auch zu den wichtigsten Kunden unserer Wirtschaft. Ließe man sie fallen, würde man der deutschen Wirtschaft viele Absatzmärkte nehmen."

Die ausführliche Antwort finden Sie im ZEIT Akademie Expertenforum.

Umfrage: Was sagen Sie?

Zurzeit werden die unterschiedlichsten Szenarien für die Zukunft der Währungsunion diskutiert - von der Rückkehr zu Franc, Gulden und D-Mark bis hin zur Aufnahme weiterer Mitgliedsländer. Was denken Sie?
Trotz Krise: Der Euro ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Er wird nach und nach den Dollar als Leitwährung ablösen.
71%
Der Euro darf nicht von überschuldeten Ländern geschädigt werden. Diese sollten aus der Währungsunion ausgeschlossen werden.
24%
Es war ein großer Irrtum, den Euro einzuführen! Wir sollten so schnell wie möglich zu den nationalen Währungen zurückkehren.
5%
Gesamtstimmen: 99

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